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RAUM

Und einmal lagen wir da. Nicht nebeneinander, aber nur wenige Meter von einander entfernt. Okay, wir lagen nicht nur einmal so. Wir haben so viele Nächte dort gelegen und gelacht. Uns unsere Wertvorstellungen erklärt und unsere Zukunft geplant. Und wie viele Stunden wir uns angelächelt haben. Manchmal waren es nur wir beide auf diesem Planeten. Manchmal war die Welt plötzlich wie ausgestorben, doch wir hatten uns. Und jetzt? Jetzt schaue ich ihn an. Und er schaut mich an. Und da liegen Welten in dem fünfzig Zentimeter langen Raum zwischen uns. Wir wollen aufspringen, uns küssen und nie mehr loslassen. Wir wollen es beide. Doch wir sind viel zu gut darin, unsere Gedanken zurückzuschieben. Wir meinen es beide viel zu gut für einander und lassen uns dafür links liegen. Wir wollen es beide, wieso sagen wir uns nicht, wie es ist? Weil wir uns hassen. Uns selber, die Gedanken, die Gefühle, den Drang nach einem Menschen. Mach einen Schritt zu auf mich, ich schwöre Dir, ich komme Dir entgegen…

ZEIG ES!

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Okay, ich fange einfach mal mittendrin an: Ich muss gleich auf einer Infoveranstaltung ein wenig erzählen und ich bin absolut nicht der Typ dafür. Allein der Gedanke daran macht mir riesige Angst, allerdings hatte ich vor ein paar Tagen ein Gespräch darüber - mit einer Person, die mir wirklich sehr wichtig ist.
Ich hab davon erzählt und dass ich Angst davor hab und einfach hoffe, dass da nicht zu viele Leute sind, die ich kenne. Und er meinte:

Nein, ist doch gut. Dann kannst du wenigstens mal allen zeigen, was du kannst!

Und vielleicht hat er sich nicht allzu viel dabei gedacht und eben auch nicht, dass ich das zu ernst genommen habe, aber seitdem ist es echt das, was ich mir sage, wenn ich mal wieder totale Angst davor bekomme. Deshalb danke Dir, auch wenn Du das vielleicht niemals liest.

Wir brauchen alle etwas, an dem wir uns festhalten können, wenn die Wellen einbrechen. Niemand ist immer stark. Niemand. Selbst diese eine Person, die aussieht, als hätte sie nicht mal eine Ahnung, …

treat people with kindness

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Wisst Ihr eigentlich was Eure Worte für einen Einfluss auf andere Menschen haben können?

Wisst Ihr eigentlich, wie viel eins, zwei von Euch dort 'hingerotzte' Worte, die für Euch vollkommen belanglos waren, für einen Menschen bedeuten können?

Wisst Ihr eigentlich, welche Verantwortung Ihr auf den Lippen tragt?

Nein, wisst Ihr nicht. Ihr nicht, ich nicht. Denn wir wissen nicht, wie die Anderen ticken. Was für Euch komplett sinnlos ist, kann einem Anderen alles bedeuten. Wir sind viel zu verschieden, um das zu verstehen. Und es ist unfair, über einen Menschen zu urteilen, von dem wir nicht wissen können, wie er mit seinen Gefühlen agiert. Es ist total unfair.


"Du hast ja schon irgendwie mega zugenommen!"

"Haha, deine Arme schwabbeln total, wenn du rennst!"

"Deine Nase hat ja voll den Knick!"

"Hahaha, du bist viel zu fett, um da rein zu passen!"

"Du siehst darin echt richtig männlich aus!"

...

Ich könnte diese Liste noch ewig so weiterfü…

stop ur crying / anxiety

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Wow, ich bin einfach so stolz gerade. Es ist zwar spät und ich muss morgen früh raus, aber ich möchte das einfach kurz notiert haben, bevor ich schlafen gehe. Und vielleicht kann ich an einem nicht so erfolgreichen Tag dann auch wieder etwas Mut finden, wenn ich das hier lese.
Am Freitag war mein Harry Styles - Konzert in Köln und obwohl das nicht der eigentliche Grund für diesen Post ist, sollte man einfach wissen, dass ich emotional einfach immer noch komplett am Ende bin, das Konzert aber einfach so viel in mir geregt hat, das ich nicht einmal beschreiben kann. Aber Harry hat mich inspiriert und meine Emotionen in jeder Hinsicht zu einem absoluten Maximum gebracht und dafür bin ich ihm unendlich dankbar. 
Gleichzeitig bin aber eben total fertig, kein Wunder also, dass meine Angststörung heute, an Halloween, wo ich mit Freunden feiern wollte, heute ganz besonders permanent ist. Allerdings habe ich mich trotz allen Ängsten doch noch hingeschleppt - und das war wirklich schwer für mic…

REALTALK

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Ihr wisst, ich hasse es, negative Dinge in die Welt zu setzen. Ich hasse es so sehr. Ich möchte die Welt zu einem besseren Ort machen, ich möchte etwas bewirken. Aber wohin mit den Gedanken und Gefühlen, die mich tagtäglich auffressen? Wohin, wenn nicht hierhin?
Ich sitze hier. Zurückgezogen im Bad. Regungslos. Der Bewegungsmelder hat das Licht bereits abgestellt. Meine Augen rot. Ich seh alt aus. Müde und alt. Ich gehe raus, weg von hier. Raus in die Nacht, in das Leben. Es ist still draußen, so verdammt still. Tausende, Millionen und Milliarden von Sternen funkeln über mir. Und jeder einzelne davon heller als meine Hoffnung. Ich bin lange dort draußen. Ewig lange schau ich dort hoch, meine Augen können sich nicht lösen von diesen Punkten voll Licht, die immer mehr zu werden scheinen. Ich kann mich nicht lösen davon. Ich weiß, wenn ich wieder nach drinnen gehe, wird man auf mich warten. Man wird mich fragen, man wird von mir erwarten, auch so viel zu sprechen. Ich möchte nicht rein. U…

HAPPINESS GUIDE für DÜSTERE Tage

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Wie mache ich einen kalten, dunklen Herbsttag schön? Dafür werde ich euch heute einfach ein paar Schritte zu dem perfekten kuscheligen Herbsttag vorstellen, die ihr natürlich so anpassen und variieren lassen könnt, wie euch gerade ist. Viel Spaß!

Schritt 1:Die Umgebung anpassen

Die Umgebung, in der ihr euch befindet, spielt eine große Rolle für die Stimmung, die ihr gerade fühlt - und da wir es an einem kalten, vielleicht stürmischen, verregneten, düsteren Tag so gemütlich wie möglich haben wollen, werden wir erst einmal das Zimmer, in dem ihr euch aufhalten wollt, herrichten.

Zunächst einmal solltet ihr euch einen passenden Raum aussuchen - wenn ihr ein Zimmer ganz für euch habt, nehmt doch am besten das, dabei spielt es gar keine Rolle, wie groß es ist und wie viele Fenster es hat, das alles kann unglaublich gemütlich sein! - und wenn ihr freie Wahl habt, sucht euch ein Zimmer aus, in dem ihr euch besonders gerne aufhaltet.

Wenn ihr euren Raum ausgesucht habt, schließt die Türen und …

HERBSTFAVORITEN '17🍂

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Ich denke, wer unser Wetter jetzt sehen könnte, würde mir ganz klar zustimmen:

Der Herbst ist da.

Und ihr könnt euch echt beim besten Willen nicht vorstellen, wie sehr ich mich darüber freue! Und deswegen wollte ich euch heute einfach ein paar meiner liebsten Dinge im Moment vorstellen, also -los gehts!

Ich hab das Ganze in ein paar Kategorien untergliedert und würde direkt mal mit einer anfangen, die ich in den letzten Tagen ein bisschen zu sehr wertgeschätzt habe...

Essen und Trinken:

(Oder wie formuliert man das schöner? haha)

TEE: und das in ziemlichen Ausmaßen :D Ich war eigentlich schon immer ein Teekind, Tee geht bei mir eigentlich immer, obwohl ich schon ein bisschen speziell bin, was das angeht (übrigens laut meiner Familie nahrungstechnisch generell ). Ich mag normalerweise keine Früchtetees (außer Weihnachtstee!!), und könnte mir deshalb auch vorstellen, dass ich nicht allzu viel Unterstützung in der Richtung bekomme. Aber falls da doch jemand ist, den ich inspirieren könnte.…